Bayernfreunde 95´ Unterallgäu begrüßen 1000. Mitglied
Hasberg, 1000 Mitglieder innerhalb von
15 Vereinsjahren, eine stolze Zahl, die
die Bayernfreunde Unterallgäu jetzt zählen. Das 1000. Mitglied heißt Manuel
Lutz und kommt aus Lauchdorf. Bei einer Sitzung wurde dem 12 jährigen ein
Fanclubtrikot und eine Urkunde überreicht. Der große Bayernfan erschien, wie es
sich für einen Bayern gehört, in Lederhose.
Großer Tag für die Bayernfreunde aus Hasberg. Fast auf den Tag genau zum 15jährigen Gründungsjubiläum konnte der in Hasberg ansässige Verein sein 1000. Mitglied in seinen Reihen begrüßen. Bei dem Mitglied mit der historischen Zahl handelt es sich um den 12 jährigen Manuel Lutz aus Lauchdorf. Wie es dem Fanclub auch die vergangenen Jahre wichtig war, kam die runde Mitgliedsnummer auch diesmal einem Menschen zu, dem das Glück nicht immer hold war. Seit geraumer Zeit leidet der junge sympathische Bub an Herzrhythmusstörungen und kann deshalb seinen so geliebten Fußballsport nicht mehr ausüben. Gleichzeitig muss er sich auch momentan sehr stark einschränken, was körperliche und sportliche Beanspruchung betrifft. Dies hält den großen Bayernfan jedoch nicht davon ab, seiner zweiten großen Leidenschaft als Fußballfan des Münchner Vereins, mit den Bayernfreunden nachzugehen und regelmäßig Spiele der Roten besuchen. Seinem großen Idol Arjen Robben und dessen Mannschaftskollegen prophezeit er nach dem holprigen Saisonstart in 2010/2011 den fünften Tabellenplatz in der Bundesliga zu, sieht den FCB in der Champions Legaue maximal im Halbfinale, glaubt aber dass die Bayern den DFB Pokal verteidigen und auch 2011 wieder an die Isar holen. Die Eltern bestätigen bei dem Jubiläumsabend, bei dem Manuel von der Vorstandschaft ein Original Bayerntrikot mit Fanclubaufdruck überreicht wurde, dass es mit ihrem Sohnemann nach einer Herz OP die im August 2010 in München vollzogen wurde wieder aufwärts geht. Er bestätigt dies, in dem er seine Lieblingsgerichte Schnitzel mit Pommes und Lamm mit Kartoffelgratin und dazu einer Cola, fast täglich genießen könnte. Die Vorstandschaft genoss einen geselligen Abend mit der Familie Lutz. Den neun Vorstandschaftsmitgliedern war auch ein bisschen der Stolz des in den letzten Jahren Geleisteten anzusehen. Es ist vor allem bewundernswert, dass die Vereinsstruktur und Vereinskultur auch mit dieser hohen Anzahl an Mitglieder noch immer aufrecht erhalten wird. Das oberste Gebot des Vereins, eine Zusammenkunft von Alt und Jung zu sein, wurde auch in dieser Größe gehalten. So kommen bei allen Busfahrten sämtliche Generationen, vom Opa, dem Familienvater mit dessen Kindern, aber auch vom Südkurvengänger zusammen. Dies ist auch das weitere Bestreben der Bayernfreunde, so die einheitliche Meinung der Vorstandschaft. In den letzten Jahren konnte der Verein sicherlich auch von der Allianz Arena profitieren, die viele Neugierige nach München locken konnte. Dies hat mit Sicherheit auch den Mitgliederboom entwickelt. Aber auch die Struktur, ein Verein für jeden zu sein, lässt den Verein nie langweilig werden. Die soziale Verantwortung lässt immer wieder, nicht nur bei der Vorstandschaft, sondern bei allen Mitgliedern das Zusammengehörigkeitsgefühl wachsen. Bei sozialen Engagements konnte in den letzten Jahren für gute Zwecke und soziale Einrichtungen gespendet werden. Der Zukunft sieht der Verein im Zeitalter, in dem ehrenamtlicher Einsatz und Arbeit für die Gemeinschaft immer weniger Platz findet, überaus positiv entgegen. Der Verein wünscht sich weiterhin in gleichem friedlichen Umfeld mit anständiger Fankultur seiner Aufgabe nachzugehen. Den Vereinshighlights im sportlichen Bereich des FCB verbunden mit insgesamt 19 gewonnenen Titel (9 x Deutscher Meister; 7 x DFB Pokal; 1 x. Champions League, 1 x UEFA Cup, 1 x Weltpokal) sowie den Weihnachtbesuchen von Willy Sagnol, Sebastian Deisler und Andreas Ottl sollen noch viele gesellschaftliche Stunden bei der schönsten Nebensache der Welt folgen.